Business Carsharing in München im Praxistest

Business Carsharing in München im Praxistest

Die Elektromobilität muss komfortabel und wirtschaftlich sein, damit sie dauerhaft als IT-Lösung genutzt werden kann. Dies ist sich auch das Münchner Technologiezentrum MTZ sicher und arbeitet am Forschungsprojekt Shared E-Fleet. Hierbei wird eine IT-Lösungen entwickelt, welche unter realen Bedingungen erprobt werden soll. In Rahmen dieses Modellversuchs wurden im August 2014 mehrere Unternehmen mit einer Elektrofahrzeugflotte ausgestattet.

Die IT-Lösungen im laufenden Betrieb

Das Konzept des Forschungsprojekts Shared E-Fleet ist simpel und wird im laufenden Betrieb getestet. Das Ziel ist das, dass sich kleine und mittelständische Unternehmen eine Flotte an Elektrofahrzeugen teilen, die sie gemeinsam nutzen. Gleichermaßen wurde im Projekt eine Cloud-basierte Software neu entwickelt. Durch diese soll es möglich sein dynamische Einsatzplanung und Energiemanagement zu einem optimalen Auslastungsgrad durchzuführen. Die Öffnung des Fahrzeuges per Smartphone rundet das Gesamtbild ab. Dem Münchner Technologiezentrum MTZ stehen für den Versuch drei BMWi3 zur Verfügung. Desgleichen haben rund 90 kleine und mittelständische Unternehmen die Möglichkeit, Pilotanwender von Shared E-Fleet zu werden. Selbstverständlich freut sich der Bürgermeister der Stadt über die Durchführung des Modellversuchs. Das Ziel des Bürgermeisters ist es, dass die Nutzung von Elektrofahrzeugen einfacher und attraktiver werden soll, ohne das andere Verkehrsteilnehmer spürbar benachteiligt werden. Durch das Pilotprojekt Shared E-Fleet wir ein Schritt nach vorne gemacht. Weitere Modellversuche sind in Magdeburg und Stuttgart vorhanden.

Carsharing – Die Vorteile für die MTZ Mieter

Der Konsortialführer Norman Natzke, Head of Production bei der Carano Software Solutions GmbH hat die Vorteile des Carsharings erläutert. Die Technologieparks sind durch Shared E-Fleet in der Lage, dauerhaft den Parkdruck zu vermindern und somit einen hochwertigen Mehrdienst zu leisten. Zusätzlich müssen sich die Mieter keine Gedanken über die Reinigung oder Wartung der Fahrzeuge machen. Ebenso muss keine eigene Fahrzeugflotte aufgebaut werden. Des weiteren betonte Natzke die vielen ökologischen Aspekte von Shared E-Fleet. Gerade die Nutzung lokaler Photovoltaikanlagen wurde angesprochen.

Die IT-Technologie ist der Schlüssel

Die moderne IT-Technologien spielen für das Shared E-Fleet Projekt eine wichtige Rolle. Allgemein kommt die zukünftige Mobilität nicht ohne passende IT-Lösungen aus. Die Innovationen der zukünftigen Fahrzeuge basieren zum Großteil auf Software. Die zentrale Herausforderung besteht dabei in der zunehmenden Komplexität der IT-Systemlandschaften. Exponentiell steigen die Datenmengen an, welche im Alltag und in der Entwicklung der Fahrzeuge zum Einsatz kommen. Durch das Verbundprojekt Shared E-Fleet wird gemeinsam ein wichtiger Schritt zur Entwicklung von hochwertigen Dienstleistungen für die Mobilität der Zukunft gemacht. Sicherlich werden auch in den nächsten Jahren Projekte wie Shared E-Fleet einen festen Teil der Mobilität einnehmen. Hierbei soll der Modellversuch in den Großstädten wie München, Stuttgart und Co. erst der Anfang gewesen sein.